Märkte & BranchenMeldung
Allianz Trade: Hitze 2026 kostet Deutschland rund 25 Mrd. €
Laut gemeinsamer Studie von Allianz und Allianz Trade vom 24.09.2026 schmälerten die Hitzewellen des Sommers 2026 die deutsche Wirtschaftsleistung um rund 25 Mrd. € (Quelle).
Von Ricarda Nolte, Redakteurin Märkte & Branchen, Meldungen

Milo Bogaerts, CEO von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz, beziffert die hitzebedingte Minderung der deutschen Wirtschaftsleistung im Sommer 2026 auf rund 25 Mrd. Euro, laut gemeinsamer Studie von Allianz und Allianz Trade vom 24.09.2026. Die Einbußen betreffen den Sommer 2026. Für 2027 nennt die Analyse zusätzliche mögliche Nettoverluste durch El Niño für die EU von rund 21 Mrd. Euro und für Deutschland von rund 5,5 Mrd. Euro (Allianz/Allianz Trade, 24.09.2026).
Deutschland weist 2026 unter 30 untersuchten europäischen Ländern nach Italien (28 Mrd. Euro) den zweithöchsten absoluten Verlust aus, vor Frankreich (20 Mrd. Euro) (Allianz/Allianz Trade, 24.09.2026). Europaweit summieren sich die Verluste 2026 auf 113 Mrd. Euro (Allianz/Allianz Trade, 24.09.2026). „Hitze ist ein vielfach unterschätztes Risiko. Sie belastet Menschen, Infrastruktur und Wirtschaft gleichermaßen und verschärft viele bestehende Gefahren wie Dürre, Waldbrände und Extremwetter“, sagte Milo Bogaerts in der Mitteilung vom 24.09.2026.
Zur Versicherungsdimension nennt die Studie für Deutschland wirtschaftliche Schäden durch Extremwetter von rund 50 Mrd. Euro in den vergangenen fünf Jahren, davon knapp 17 Mrd. Euro jährlich versichert (Allianz/Allianz Trade, 24.09.2026). Zudem verweist die Mitteilung auf eine EIB‑Fazilität von 15 Mrd. Euro für Wasser‑Resilienz in den Jahren 2025 bis 2027 (Allianz/Allianz Trade, 24.09.2026).
Für 2027 skizziert die Studie Risiken durch El Niño: 144 untersuchte Volkswirtschaften könnten unter dem Strich rund 392 Mrd. Euro (451 Mrd. US‑Dollar) an Wirtschaftsleistung verlieren (Allianz/Allianz Trade, 24.09.2026).
Was das für Unternehmer heißt
Die Studie beziffert kurzfristige Belastungen durch Hitze für Produktion, Infrastruktur und Nachfrage im Jahr 2026. Für Unternehmen sind drei Prüffelder naheliegend: betriebliche Abläufe, Anfälligkeiten in Lieferketten und der bestehende Versicherungsschutz gegen witterungsbedingte Betriebsunterbrechungen. Die Studie bewertet nicht, ob und wie Anpassungen erfolgen sollten (Allianz/Allianz Trade, 24.09.2026).
Offene Fragen
Die Mitteilung liefert keine Aufschlüsselung der 25 Mrd. Euro nach Branchen oder innerdeutschen Regionen und keine spezifische Versicherungsquote für 2026 (Allianz/Allianz Trade, 24.09.2026).
Quellen
- Allianz/Allianz Trade (24.09.2026): Hitzewellen 2026 schmälern deutsche Wirtschaftsleistung um ~25 Mrd. €, Europa gesamt 113 Mrd. €, Rang Italien/Deutschland/Frankreich; Extremwetterschäden DE fünf Jahre ~50 Mrd. €, davon knapp 17 Mrd. € jährlich versichert; EIB‑Fazilität 15 Mrd. € (2025–2027); El Niño 2027: global 392 Mrd. €, EU 21 Mrd. €, DE 5,5 Mrd. €; Zitate Milo Bogaerts. https://www.presseportal.de/pm/52706/6358430
Quelle
Laut Erstes Blatt
„Laut gemeinsamer Studie von Allianz und Allianz Trade vom 24.09.2026 schmälerten die Hitzewellen des Sommers 2026 die deutsche Wirtschaftsleistung um rund 25 Mrd. € (Quelle).“
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