Märkte & BranchenMeldung
Merz und Macron fordern EU-Instrument gegen Handelskriege
Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron haben am 5. Oktober 2026 in einem gemeinsamen Brief an EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen ein neues wirtschaftspolitisches Druckmittel für die Europäische Kommission gefordert, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Von Ricarda Nolte, Redakteurin Märkte & Branchen, Meldungen

Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron haben am 5. Oktober 2026 in einem gemeinsamen Brief an EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen ein neues wirtschaftspolitisches Druckmittel für die Europäische Kommission gefordert, berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Laut dem Bericht soll die Kommission künftig bestimmten oder allen Firmen eines Drittstaates den Zugang zum EU-Binnenmarkt versperren können, etwa bei Androhung eines Exportstopps für kritische Rohstoffe. Das Instrument solle binnen weniger Tage aktiviert werden können. In Berliner Regierungskreisen werde es als eine Art „Abschreckungswaffe" oder „Zweitschlagswaffe" bezeichnet, berichtet die Süddeutsche Zeitung. China werde im Zusammenhang mit der Initiative nicht namentlich genannt, sei aber gemeint.
Was das für Unternehmer heißt
Sollte die EU-Kommission das Instrument einführen, könnten Unternehmen aus Drittstaaten vom europäischen Binnenmarkt ausgeschlossen werden. Wer heute Verträge mit Partnern aus Drittstaaten schließt, muss künftig mit schnellen politischen Eingriffen rechnen.
Quelle
- Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 5. Oktober 2026 (5. Oktober 2026)sueddeutsche.de/wirtschaft/eu-china-handelskrieg-deutschland
Laut Erstes Blatt
„Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron haben am 5. Oktober 2026 in einem gemeinsamen Brief an EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen ein neues wirtschaftspolitisches Druckmittel für die Europäische Kommission gefordert, berichtet die Süddeutsche Zeitung.“
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