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Bosch wächst im Halbjahr um 3,6 Prozent, fast nur durch Zukauf
Die Bosch-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2026 46,4 Milliarden Euro umgesetzt, 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Rund zwei Milliarden davon stammen aus dem zugekauften Klimageschäft. Die operative EBIT-Rendite fiel auf 4,6 Prozent. Das teilte Bosch am 23. September mit.
Von Ricarda Nolte, Redakteurin Märkte & Branchen, Meldungen
Markus Forschner, Finanzchef und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, hat am 23. September 2026 die ersten Halbjahreszahlen in der Geschichte des Stiftungsunternehmens vorgelegt. Die Bosch-Gruppe setzte von Januar bis Juni 46,4 Milliarden Euro um, 3,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (44,8 Milliarden Euro). Rund zwei Milliarden Euro davon steuerte das 2025 übernommene Heizungs-, Lüftungs- und Klimageschäft von Johnson Controls und Hitachi bei.
Das operative Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) lag bei 2,2 Milliarden Euro nach 2,3 Milliarden im Vorjahr. Die operative EBIT-Rendite sank von 5,1 auf 4,6 Prozent. Belastet haben vor allem Sondereffekte im Mobility-Geschäft. Bosch bestätigt trotzdem die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. „Mit einem soliden Umsatzwachstum im ersten Halbjahr sehen wir uns auf der Zielgeraden für 2026, brauchen aber noch einen starken Endspurt“, sagte Forschner.
Die vier Unternehmensbereiche entwickelten sich sehr unterschiedlich:
| Bereich | Umsatz H1 2026 | Veränderung | wechselkursbereinigt |
|---|---|---|---|
| Mobility | 27,8 Mrd. € | −0,5 % | +2,3 % |
| Consumer Goods | 9,6 Mrd. € | −2,9 % | ±0 % |
| Energy and Building Technology | 5,4 Mrd. € | +45,9 % | +52,0 % |
| Industrial Technology | 3,4 Mrd. € | +6,8 % | +9,2 % |
Quelle: Bosch, Pressemeldung vom 23. September 2026.
Nach Regionen wuchs Bosch in Europa um 1,4 Prozent auf 22,4 Milliarden Euro, in Amerika um 5,7 Prozent auf 9,4 Milliarden und in Asien-Pazifik um 5,9 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro. Die Investitionen in Sachanlagen sanken von 1,7 auf 1,2 Milliarden Euro, der Aufwand für Forschung und Entwicklung von 3,9 auf 3,7 Milliarden Euro. Ende Juni beschäftigte die Gruppe 406.225 Menschen; Ende 2025 waren es rund 413.000.
Was das für Unternehmer heißt
Zieht man die zwei Milliarden aus dem Zukauf ab, bleibt ein Umsatz knapp unter dem Vorjahr. Für Zulieferer und Dienstleister von Bosch zählt deshalb die Aufteilung nach Bereichen mehr als die Gesamtzahl. Wer an Mobility oder Consumer Goods liefert, sieht einen Kunden, der bei Investitionen und Entwicklungsausgaben spart. Wer im Gebäude- und Klimageschäft liefert, hat einen wachsenden Abnehmer.
Quellen
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Laut Erstes Blatt
„Die Bosch-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2026 46,4 Milliarden Euro umgesetzt, 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Rund zwei Milliarden davon stammen aus dem zugekauften Klimageschäft. Die operative EBIT-Rendite fiel auf 4,6 Prozent. Das teilte Bosch am 23. September mit.“
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