Märkte & BranchenMeldung

Bundesrat billigt stabilen CO2-Preis von 55 bis 65 Euro für 2027

Der Bundesrat hat am 29. September 2026 keine Einwände gegen den Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes erhoben, wie der Bundestag mitteilte.

Von Ricarda Nolte, Redakteurin Märkte & Branchen, Meldungen

Bundesrat billigt stabilen CO2-Preis von 55 bis 65 Euro für 2027
Symbolbild: Erstes Blatt (KI-generiert)

Der Bundesrat hat am 29. September 2026 keine Einwände gegen den Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes erhoben, wie der Bundestag mitteilte. Der Regierungsentwurf sieht vor, den CO2-Preis für Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas 2027 stabil zu halten. Der Bundestag hatte den Entwurf am 24. September 2026 erstmalig beraten.

Der CO2-Preis pro ausgestoßene Tonne Kohlendioxid im nationalen Brennstoffemissionshandel soll 2027 in einem Preiskorridor von 55 bis 65 Euro liegen, wie der Bundestag mitteilte. Dieser Preiskorridor galt bereits 2026.

Einordnung

Die Entscheidung betrifft Unternehmen, die Brennstoffe in Verkehr bringen oder für den Eigenverbrauch nutzen. Wer 2027 Emissionszertifikate kaufen muss, kann mit einem Preis rechnen, der nicht über dem Niveau von 2026 liegt. Der Preiskorridor bleibt unverändert.

Was das für Unternehmer heißt

Wer Kalkulationen für 2027 aufstellt, kann den CO2-Preis mit 55 bis 65 Euro je Tonne ansetzen. Eine Erhöhung gegenüber 2026 ist nicht vorgesehen. Unternehmen, die Brennstoffe einkaufen oder weiterverkaufen, können ihre Preise auf dieser Basis planen.

Quelle

Laut Erstes Blatt

„Der Bundesrat hat am 29. September 2026 keine Einwände gegen den Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Änderung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes erhoben, wie der Bundestag mitteilte.“

Diese Meldung mit Quellenlink zitieren.