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Roland Berger: 83 % sehen mehr Restrukturierungen
Am 24.09.2026 meldet Roland Berger: 83 % sehen mehr Restrukturierungen, 65 % erwarten Stagnation (Pressemitteilung).
Von Jakob Steinhauer, Redakteur Kapital & Einordnung

Am 24.09.2026 meldet Roland Berger mehr Restrukturierungsfälle. 83 Prozent der befragten Praktiker berichten davon. Für die nächsten zwölf Monate erwarten 65 Prozent eine unveränderte Wirtschaftsleistung (Roland Berger, 24.09.2026). Alexander Müller, Senior Partner bei Roland Berger, steht für die Studie und ordnet sie ein.
2026 sehen 21 Prozent der Teilnehmenden einen starken Anstieg der Fälle, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr (Roland Berger, 24.09.2026). Den größten Restrukturierungs- und Transformationsbedarf sehen die Befragten in der Automobilindustrie mit 87 Prozent (Roland Berger, 24.09.2026). Für die Konjunktur erwarten 29 Prozent ein sinkendes BIP und 6 Prozent Wachstum (Roland Berger, 24.09.2026).
Als Risiken für die deutsche Wirtschaft nennen 65 Prozent Bürokratie und Regulierung (Roland Berger, 24.09.2026). Energiepreise und Versorgungssicherheit nennen 53 Prozent als Risiko, ein Anstieg um 22 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr (Roland Berger, 24.09.2026). Zur Rolle von KI sagen 74 Prozent, sie beschleunige Diagnose und Umsetzung von Restrukturierungen. 45 Prozent berichten von einzelnen KI-Pilotprojekten, niemand von einer breiten Verankerung (Roland Berger, 24.09.2026). An der Erhebung beteiligten sich 130 Restrukturierungs- und Transformationsexperten aus dem deutschsprachigen Raum. Absolute Fallzahlen und Angaben zur statistischen Repräsentativität nennt die Mitteilung nicht (Roland Berger, 24.09.2026).
„In einer Phase anhaltender Stagnation reicht es nicht mehr aus, lediglich durchzuhalten. Unternehmen müssen den Schritt zur konsequenten Anpassung gehen und die akute Krisenbewältigung zugleich als Ausgangspunkt für die notwendige strukturelle Erneuerung nutzen“, sagt Alexander Müller, Senior Partner bei Roland Berger (Roland Berger, 24.09.2026).
Was das für Unternehmer heißt
- Die berichtete Zunahme von Restrukturierungsfällen trifft auf eine erwartete Stagnation. Der Entscheidungsdruck in operativen und finanziellen Fragen steigt.
- Bürokratie/Regulierung (65 %) und Energiepreise/Versorgungssicherheit (53 %) sind aus Sicht der Befragten zentrale Risiken und Rahmenbedingungen für Anpassungen.
- KI gilt mehrheitlich als Beschleuniger, ist laut Studie aber meist auf Pilotprojekte begrenzt. Ein breiter Einsatz in Restrukturierungen wird nicht berichtet.
Quellen
- Roland Berger (24.09.2026): 83 % sehen mehr Restrukturierungsfälle; 65 % erwarten Stagnation; 29 % Rückgang, 6 % Wachstum; 21 % starker Anstieg; Automobilindustrie 87 %; Bürokratie/Regulierung 65 %; Energie 53 % (+22 %-Pkt.); KI 74 %/45 %, Stichprobe 130. https://www.presseportal.de/pm/32053/6358031
- Zitate Alexander Müller und Dr. Adrian Pielken (24.09.2026). https://www.presseportal.de/pm/32053/6358031
Quellen
- Roland Berger: 83 % sehen mehr Restrukturierungsfälle; 65 % erwarten Stagnation(24. September 2026)
- Zitate Alexander Müller und Dr. Adrian Pielken (Roland Berger, 24.09.2026)(24. September 2026)
Laut Erstes Blatt
„Am 24.09.2026 meldet Roland Berger: 83 % sehen mehr Restrukturierungen, 65 % erwarten Stagnation (Pressemitteilung).“
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