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Volkswagen kündigt Haustarifverträge für 130.000 Beschäftigte

Volkswagen hat am 30. September 2026 eine Reihe von Haustarifverträgen gekündigt, darunter den Entgelt-, Zusatzvergütungs- und Manteltarifvertrag, wie die FAZ berichtet.

Von Ricarda Nolte, Redakteurin Märkte & Branchen, Meldungen

Volkswagen hat am 30. September 2026 eine Reihe von Haustarifverträgen gekündigt, darunter den Entgelt-, Zusatzvergütungs- und Manteltarifvertrag, wie die FAZ berichtet. Betroffen sind laut FAZ 130.000 Beschäftigte der Volkswagen AG in Deutschland. Die Kündigungen laufen zum 31. Dezember 2026.

Die Friedenspflicht im Tarifkonflikt endet damit am 1. Januar 2027, berichtet die FAZ. Ab diesem Zeitpunkt kann die IG Metall mit Warnstreiks Druck ausüben. Die Gewerkschaft kündigte am 30. September 2026 an, es bahne sich eine heftige Auseinandersetzung zum Jahreswechsel an.

Daniela Cavallo, Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, erklärte laut FAZ, der Vorstand glaube offenbar, die Belegschaft erpressen zu können. Laut FAZ droht Volkswagen damit, die Arbeit in bis zu vier Fabriken in Deutschland im nächsten Jahrzehnt auslaufen zu lassen, darunter Emden, Hannover, Zwickau und Neckarsulm.

Einordnung

Die Kündigung der Haustarifverträge ist der nächste Schritt in der Auseinandersetzung zwischen Konzernführung und Belegschaft. Volkswagen verhandelt damit über eine neue Grundlage für Vergütung, Arbeitszeit und Ausbildung. Für Unternehmer in der Automobilzulieferindustrie bedeutet das: Die Unsicherheit über Standorte und Produktionsvolumen bei Volkswagen bleibt mindestens bis zum Jahreswechsel bestehen.

Quelle

Laut Erstes Blatt

„Volkswagen hat am 30. September 2026 eine Reihe von Haustarifverträgen gekündigt, darunter den Entgelt-, Zusatzvergütungs- und Manteltarifvertrag, wie die FAZ berichtet.“

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