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Volkswagen verhandelt mit Wayve – Cariad streicht 1.000 Stellen

Volkswagen verhandelt mit dem Londoner Start-up Wayve über die Lieferung von Technologie für autonomes Fahren, berichtet die FAZ am 1. Oktober 2026. Parallel plant die Softwaretochter Cariad den Abbau von rund 1.000 Arbeitsplätzen.

Von Jakob Steinhauer, Redakteur Kapital & Einordnung

Volkswagen verhandelt mit Wayve – Cariad streicht 1.000 Stellen
Symbolbild: Erstes Blatt (KI-generiert)

Volkswagen verhandelt mit dem Londoner Start-up Wayve über die Lieferung von Technologie für autonomes Fahren, berichtet die FAZ am 1. Oktober 2026. Der Konzern will damit die Lücke schließen, die nach der Beendigung der Partnerschaft mit Bosch entstanden ist. Parallel plant die Softwaretochter Cariad den Abbau von rund 1.000 Arbeitsplätzen, wie das Handelsblatt laut FAZ berichtet.

Wayve hat laut FAZ 2,8 Milliarden US-Dollar von internationalen Investoren eingesammelt. Volkswagen hat in den vergangenen Wochen die Technik von rund einem Dutzend Anbietern geprüft, darunter auch der Chipspezialist Nvidia. Cariad beschäftigt derzeit etwa 4.300 Mitarbeiter nach einem Umbau. Beschäftigte wurden auf einer Betriebsversammlung über den geplanten Stellenabbau informiert, berichtet die Zeit.

Der Konzern hebt laut FAZ hervor, dass der geplante Pakt mit Wayve eine europäische Lösung sei, die auch auf die Souveränität der hiesigen Branche einzahle.

Einordnung

Die Verhandlungen zeigen, wie Volkswagen nach dem Scheitern der Bosch-Kooperation unter Zeitdruck nach Alternativen sucht. Erste Lesart: Der Konzern setzt auf ein kapitalkräftiges Start-up, um den Rückstand bei autonomer Fahrtechnologie aufzuholen. Zweite Lesart: Die Entscheidung für einen externen Anbieter bestätigt, dass die eigene Softwaretochter Cariad die Aufgabe nicht allein bewältigen kann.

Der geplante Stellenabbau bei Cariad folgt dieser Logik: Wer Technologie von außen einkauft, braucht weniger eigene Entwickler. Von den 4.300 Beschäftigten nach dem Umbau sollen weitere 1.000 gehen. Das ist fast ein Viertel der Belegschaft.

Was das für Unternehmer heißt

Wer in einem Konzern eine Softwaresparte aufbaut und dann feststellt, dass externe Anbieter schneller liefern, muss die Konsequenz in der Belegschaft abbilden. Die Entscheidung für einen Technologiepartner ist auch eine Entscheidung gegen eigene Kapazitäten. Volkswagen zeigt, dass der Umbau in zwei Schritten läuft: erst die Partnerschaft, dann die Stellenstreichung.

Quellen

Laut Erstes Blatt

„Volkswagen verhandelt mit dem Londoner Start-up Wayve über die Lieferung von Technologie für autonomes Fahren, berichtet die FAZ am 1. Oktober 2026. Parallel plant die Softwaretochter Cariad den Abbau von rund 1.000 Arbeitsplätzen.“

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