Strategie & FührungMeldung

Porsche: 9000 Stellen weg, Rückkehr zum Verbrenner

Der Vorstandsvorsitzende von Porsche, Michael Leiters, hat am 4. Oktober 2026 einen Krisenkurs vorgestellt: Bis 2035 sollen rund 9000 Arbeitsplätze wegfallen, berichtet die FAZ.

Von Ricarda Nolte, Redakteurin Märkte & Branchen, Meldungen

Porsche: 9000 Stellen weg, Rückkehr zum Verbrenner
Symbolbild: Erstes Blatt (KI-generiert)

Der Vorstandsvorsitzende von Porsche, Michael Leiters, hat am 4. Oktober 2026 auf einem Kapitalmarkttag in Weissach einen Krisenkurs vorgestellt, berichtet die FAZ. Bis 2035 sollen laut dem Bericht rund 9000 Arbeitsplätze wegfallen, jeder fünfte im Unternehmen. Leiters verfolge einen neuen Kurs: weniger Stückzahl, dafür mehr Exklusivität mit höheren Gewinnmargen.

Kern der Strategie sei die Rückkehr zum Verbrennungsmotor. Der neue Supersportwagen, eine High-End-Version des Porsche 911, solle in ein paar Jahren in Kleinserie gebaut werden und rund eine halbe Million Euro kosten. Unter der Haube stehe ein Verbrennungsmotor, offenbar ein Sechs-Zylinder-Boxermotor, schreibt die FAZ.

Die Elektrostrategie verliere an Bedeutung. Die Verkaufszahlen des Taycan, der vor sechs Jahren als erster E-Porsche eingeführt wurde, seien kollabiert. Die Fertigung könnte zum Ende des Jahrzehnts eingestellt werden, berichtet das Blatt.

Was das für Unternehmer heißt

Wer als Zulieferer auf Elektrokomponenten für Porsche setzt, muss mit sinkenden Abnahmemengen rechnen. Die Strategie zeigt, dass Premiumhersteller bei schwacher Nachfrage auf Margen statt auf Stückzahlen setzen. Für Mittelständler im Verbrennermotoren-Bereich verlängert sich die Planungssicherheit.

Quelle

Laut Erstes Blatt

„Der Vorstandsvorsitzende von Porsche, Michael Leiters, hat am 4. Oktober 2026 einen Krisenkurs vorgestellt: Bis 2035 sollen rund 9000 Arbeitsplätze wegfallen, berichtet die FAZ.“

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