Strategie & FührungMeldung
Westfalen setzt im Schwerlastverkehr auf Batterieelektrik
Die Westfalen-Gruppe setzt im Schwerlastverkehr künftig auf batterieelektrische Mobilität statt auf Wasserstoff und will den Ausbau von E-Ladeparks für Lkw vorantreiben, wie das Unternehmen am 30. September 2026 mitteilte.
Von Ricarda Nolte, Redakteurin Märkte & Branchen, Meldungen

Die Westfalen-Gruppe setzt im Schwerlastverkehr künftig auf batterieelektrische Mobilität statt auf Wasserstoff und will den Ausbau von E-Ladeparks für Lkw vorantreiben, wie das Unternehmen am 30. September 2026 mitteilte. Der Wasserstoff-Hochlauf im Schwerlastverkehr habe sich anders entwickelt als erwartet, sagte Thomas Perkmann, Geschäftsführer der Westfalen AG.
Batterieelektrische Lkw hätten sich deutlich schneller entwickelt als ursprünglich angenommen, heißt es in der Mitteilung. Zudem böten batterieelektrische Antriebe derzeit in vielen Fällen einen finanziellen Vorteil gegenüber Wasserstoff und auch gegenüber Diesel im Schwerlastverkehr, so das Unternehmen.
Westfalen ist nach eigenen Angaben seit über 40 Jahren im Wasserstoffgeschäft aktiv und versorgt seine Industriekunden mit Wasserstoff. Wasserstoff könne noch dort eine Rolle spielen, wo batterieelektrische Lösungen an technische oder infrastrukturelle Grenzen stoßen, etwa bei Schwer- und Großraumtransporten oder fehlenden Voraussetzungen für einen leistungsfähigen Netzanschluss, teilte das Unternehmen mit.
Was das für Unternehmer heißt
Wer im Schwerlastverkehr auf Antriebstechnologien setzt, muss die Wirtschaftlichkeit gegen die technische Entwicklung abwägen. Die Entscheidung der Westfalen-Gruppe zeigt, dass batterieelektrische Lösungen schneller marktreif wurden als vor einigen Jahren erwartet. Für Logistikunternehmen bedeutet das: Die Infrastruktur für E-Ladeparks wird ausgebaut, während Wasserstoff-Tankstellen für Lkw vorerst eine Nischenlösung bleiben.
Quelle
- Mitteilung der Westfalen-Gruppe vom 30. September 2026 (30. September 2026)presseportal.de/pm/75577/6362278
Laut Erstes Blatt
„Die Westfalen-Gruppe setzt im Schwerlastverkehr künftig auf batterieelektrische Mobilität statt auf Wasserstoff und will den Ausbau von E-Ladeparks für Lkw vorantreiben, wie das Unternehmen am 30. September 2026 mitteilte.“
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